
Fortbildung für Mitarbeiter*innen aus der Kinder- und Jugendarbeit, Jugendpflegen, Sozialarbeiter*innen an Schulen, UBUS-Fachkräfte, (Beratungs-)Lehrkräfte und Interessierte. Ein Methodenkoffer zur Präventionsarbeit in Schulen und in der Jugendarbeit.
Das bunte Produktdesign und aggressive Marketing von E-Zigaretten v. a. chinesischer Hersteller kommt bei Jugendlichen gut an. Laut der Charité in Berlin ist der Anteil der Raucherinnen und Raucher bei den 12- bis 17-Jährigen in Deutschland seit Einführung der Vapes um 50 % gestiegen. In China selbst sind Vapes u. a. aus Jugendschutzgründen verboten. Der Vape-Koffer vermittelt jungen Menschen die gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Konsums von E-Zigaretten. Der Dampf enthält bspw. nachgewiesen deutlich mehr Blei als herkömmliche Tabakzigaretten. Vapes stehen unter dem Verdacht, das Lungengewebe so zu schädigen, dass eine sogenannte Popcorn-Lunge entsteht. Das kann schon in jungen Jahren eine Lungentransplantation nötig machen. Neben den gesundheitlichen Risiken werden auch Marketingstrategien und die Umweltfolgen von handelsüblichen Vapes kritisch beleuchtet.
Der Koffer kann kostenfrei bei der Fachstelle für Suchtprävention ausgeliehen werden. Die Ausleihe und Durchführung sind nur nach Teilnahme an dieser Fortbildung möglich.
Termin: 24.02.2026
Uhrzeit: 14.00 bis 17.00 Uhr
Ort: SuchtHilfeZentrum Gießen e.V, Schanzenstrasse 16, 35390 Gießen
Kosten: keine
Referentin: Mira Berls (Fachstelle für Suchtprävention SHZ)
Ansprechpartner*in: Thomas Graf (mail: thomas.graf(ät)lkgi.de, phone: 0641 9390-9391, www.lkgi-jugendfoerderung.de)
Anmeldung bis zum 18.02.2026:
Über E-Mail an: jugendfoerderung(ät)lkgi.de
In Kooperation mit dem Suchthilfezentrum Gießen und dem Staatlichen Schulamt für den Landkreis Gießen und den Vogelsbergkreis
