
Gesetze hin oder her: Pornos sind heute fester Bestandteil der digitalen Lebensrealität von Jugendlichen, und durchaus auch schon von Kindern. Für Lehrkräfte entsteht daraus ein wachsender pädagogischer Handlungsbedarf: Wie können Lernende dabei unterstützt werden, sexuelle Medieninhalte kritisch einzuordnen? Was brauchen sie, um damit einen souveränen und selbstbestimmten Umgang zu finden? Und wie kann Schule zu einem sicheren Lernort werden, der digitale Resilienz und sexuelle Medienkompetenz fördert?
Die Fortbildung bietet evidenzbasiertes Grundlagenwissen zu jugendlicher Pornonutzung und deren potenziellen Wirkungsweisen, rechtliche Orientierung und praxisnahe Strategien, um im Kontext Schule grenzwahrend, empathisch und kompetent mit diesem aufgeladenen Thema umzugehen. Durch eine Mischung aus fachlichem Input, gemeinsamer Diskussion und Selbstreflexion sollen Teilnehmende dazu befähigt werden, eine eigene professionelle Haltung zu entwickeln, auf Grundlage derer sie Handlungssicherheit für die eigene Praxis gewinnen.






