Empowerment ist ein Handlungskonzept der sozialen und pädagogischen Arbeit, der Beratung und des Helfens überhaupt, das an den eigenen Stärken und Kompetenzen der Menschen zur Lebensbewältigung ansetzt.
Ziel unseres Workshops ist die Reflexion der eigenen Rolle und die gemeinsame Erarbeitung der theoretischen Grundlagen und des methodischen Handwerkszeugs des Empowerment-Konzeptes.

Schülerinnen und Schüler mit Flucht-/Migrationshintergrund befinden sich oftmals in doppelter Hinsicht auf der Suche, in einer Phase der Neuorientierung und Selbstfindung – im Übergang von der Kindheit ins Erwachsenwerden und im Einflussbereich zweier Kulturen/Gesellschaften.

Die Lebenszusammenhänge im Kontext von Flucht und Asyl bringen zusätzliche Belastungen mit sich.
Die Schule begleitet und prägt dabei den Weg in die Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit. Zugleich befinden sich die meisten geflüchteten Kinder und Jugendlichen noch im Spracherwerbsprozess, was für sie selbst, aber auch für jene Personen, die mit ihnen arbeiten, eine große Herausforderung darstellt. Sprachliche und kulturelle Achtsamkeit sind gefragt.

Wie können wir ihre Ressourcen sichtbar machen, stärken und unterstützen, sich selbst zu helfen?
Die Vielfalt unserer Erfahrungen und praktische Übungen werden uns dabei helfen.

Zielgruppe: Lehrkräfte, Sozialpädagog*innen und Ehrenamtliche
Termin: Montag, den 02. Dezember 2019 | 14:00 Uhr – 16:00 Uhr
Ort: Staatliches Schulamt Gießen/Vogelsbergkreis | Raum 1006 | Schubertstraße 60 | 35392 Gießen
Referentin: Angela Khosla-Baryalei (Hessisches Kultusministerium)
Anmeldung bei: Annette.Sander@kultus.hessen.de |  Tel.: 0641/4800-3472