• Archiv der Kategorie: Jugendmedienschutz

Weiterbildung schulische Jugendmedienschutzbeauftragte

Elektronische Medien gehören heute zum Alltag und sind ein fester Bestandteil im Unterricht. Eine Vielzahl von Projekten und Materialien beschäftigen sich mit Didaktik und Methodik der Neuen Medien und zeigen Wege zu deren sinnvollen Nutzung im Unterricht auf.

Daneben stellen aber auch die Gefahren, die durch den Einsatz von Computern, Internet, Handy und Spielkonsolen entstehen, eine zunehmend wichtige Aufgabe für alle an Bildung und Erziehung Beteiligten dar. Schulen müssen dabei kompetent auf aktuelle Situationen und „Notfälle“, wie Cyber-Mobbing oder Rechtsverstöße reagieren können und sollten präventive Maßnahmen zum kompetenten Umgang mit den digitalen Medien in ihr Curriculum aufnehmen.

Das Staatliche Schulamt Gießen und das Mauszentrum Gießen starten daher in diesem Schuljahr eine Weiterbildungsmaßnahme, die Kolleginnen/Kollegen Ihrer Schule für diese Aufgaben vorbereiten soll. Neben der inhaltlichen Qualifizierung sollen die Teilnehmer dazu befähigt werden, z.B. Unterrichtseinheiten, Projekte oder einzelne Projekttage in ihren Schule zu initiieren und durchzuführen. Damit die Thematik nachhaltig in den Schulen ankommt, sollte je ein Team (2-3 Personen) pro Schule teilnehmen. Die Weiterbildungsmaßnahme startet am
 
Mittwoch, den 11.9.2013 um 14:30 Uhr im Mauszentrum Gießen, Ursulum 18.

Insgesamt umfasst die Maßnahme 8 Termine zu den verschiedenen Schwerpunkten des Jugendmedienschutzes (Soziale Netzwerke, Cybermobbing, rechtliche Grundlagen, Elternarbeit, digitale Spielwelten und Sucht). Begleitend werden die Teilnehmer ein Projekt an ihrer Schule planen, durchführen, dokumentieren und im Rahmen der Weiterbildung vorstellen. Ein Zertifikat wird am Ende der Ausbildungsreihe die erfolgreiche Teilnahme bescheinigen.

Bitte melden Sie bis zum 31.8. die Kolleginnen/Kollegen Ihrer Schule mit dem beigefügten PDF-Dokument per Fax (0641-9484849 13) bei uns an.
Wir möchten darauf hinweisen, dass sich der Bereich Jugendmedienschutz deutlich von den Aufgaben der IT-Beauftragten unterscheidet.

Anmeldung Jugendmedienschutz

Fortbildung „Extremes Cyber-Mobbing“

Immer häufiger tauchen soziale Netzwerke wie Facebook oder WhatsApp als Tatmittel auf. Jeder kann hier ganz schnell und unkompliziert andere beleidigen, bloßstellen oder demütigen. Die Täter vermuten sich in Anonymität und das Publikum konsumiert und verbreitet die diskreditierenden Inhalte persistent und global. So werden beispielsweise unter dem Stichwort „Facebook-Schlampen“ immer neue Seiten eröffnet, bei denen die Nutzer aufgefordert werden, peinliche Fotos von Frauen oder Ex-Freundinnen zu schicken und auch genauere Angaben zu diesen zu machen, wie z.B. auf welche Schule sie gehen. … weiterlesen

Lehrerfortbildung „Cybermobbing“

Das Thema Mobbing im Internet ist z. Zt. in aller Munde und hat starke Auswirkungen in die Schulen hinein bzw. auf das Klima zwischen den Schülern. Um dem daraus entstehenden Fortbildungsbedarf für Lehrer gerecht zu werden, haben wir in Zusammenarbeit mit dem Amt für Lehrerbildung für Sie die folgende Nachmittagsfortbildung organisiert:

Allgemeine Beschreibung
Warum diese Veranstaltung? Cybermobbing ist ein aktuell intensiv diskutiertes Thema. Die Schule ist nicht nur ein Ort, an dem potentielle Täter und Opfer sich begegnen, sie kann auch viel im präventiven Bereich leisten und bei konkreten Vorfällen intervenieren. Ziele: siehe Kompetenzerwerb Inhalte: 1. Vermittlung von Grundlagen a. Was ist Cybermobbing? b. Wo findet Cybermobbing statt? c. Was sind die Besonderheiten des Cybermobbings? d. Wie verbreitet ist Cybermobbing? e. Erscheinungsformen von Cybermobbing 2. Analyse des Clips „Lets fight it together“ a. Blitzlicht: Meine Eindrücke zum Clip b. World Café: Ursachen von Cybermobbing? Welche Signale könnte es bei Cybermobbing geben? Wie kann man Cybermobbing intervenieren? Wie kann man bei Cybermobbing präventiv arbeiten? c. Sammlung der Ergebnisse unter dem Fokus: Was kann an Schulen präventiv getan werden, um Cybermobbing zu verhindern? Wie verhalte ich mich als Lehrkraft, wenn mir ein Fall von Cybermobbing bekannt wird? (No Blame Approach) 3. Materialsammlung/ Austausch Methoden:

  • Filmanalyse
  • Präsentation
  • World Café
  • Gruppengespräch/Austausch
  • Materialrecherche/-sichtung (je nach Teilnehmerzahl mit oder ohne Hilfe des Internets)

 

Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten

  • Die Lehrkräfte haben sich kritisch mit potentiellen Risiken im Internet auseinandergesetzt und wissen, wie man diese minimieren kann.
  • Die Lehrkräfte sind für ihren Umgang mit den Schüler/innen sensibel (Kommunikation miteinander, Kommunikation der Schüler untereinander, Feedbackkultur etc.)
  • Die Lehrkräfte sind in der Lage, sich in ihrer Rolle als Kommunikatoren und Konfliktschlichter zu reflektieren
  • Die Lehrkräfte haben sich Methoden angeeignet, mit denen sie das Thema Cybermobbing sowohl
  • auf Klassen- als auch auf Schulebene angehen können

Die Veranstaltung findet zwei Mal statt:

-am 21.03.2012 um 14:30-18:00 Uhr im Mauszentrum Gießen, Aulweg 45, 35392 Gießen (Veranstaltungsnummer 50648785)
-am 10.05.2012 um 14:30-18:00 Uhr im Mauszentrum Lauterbach c/o Reinickendorfschule, Am Eichberg 5, 36341 Lauterbach (Veranstaltungsnummer 50652340)

statt.  Jeweils 20 Plätze sind vorhanden.

Alle interessierten Lehrkräfte können sich ab sofort unter http://www.schulamt-giessen.hessen.de/irj/SSA_Giessen_Internet?cid=d5d9c978dd6d5c878af2482187c61bbf mit der entsprechenden Veranstaltungsnummer und ihren persönlichen Daten (Personalnummer 8-stellig, also mit voranstehender 0 eingeben !!!) anmelden.

 

Veranstalter SSA Landkreis Gießen und Vogelsbergkreis
Schubertstr. 60 (H13)
35392 Gießen
E-Mail: fortbildung@gi.ssa.hessen.de
Ansprechpartner Peter Weißmüller
Kooperationspartner M@AUS-Medienzentrum Gießen-Vogelsberg
Zielgruppe Lehrkräfte (mehrere Schulen9
Schulformen Alle Schulformen
Fächer/Berufsfelder Alle
Fortbildungsdauer in Tagen 0,5

 

Contentfilter im schulischen Alltag

Schulen stellen für den Unterricht – aber auch für die eigene Recherche z.B. in Freistunden – Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern einen kostenlosen Internetzugang bereit. Jeder, der im Internet bereits unterwegs war, weiß, dass es auch Angebote gibt, die nicht für Kinder geeignet sind. Damit die Schule eine Möglichkeit hat, den Internetverkehr zu kontrollieren, gibt es zahlreiche Lösungen.

In der Fortbildung wird anhand der Open Source Firewall Lösung „IPCop“ vorgestellt, wie man als Schule leicht den Internetverkehr regeln und kontrollieren kann.

Die Fortbildung gliedert sich in folgende Teile auf:

1. IPCop – Möglichkeiten und Einsatzgebiete a) Klassenraum-Erweiterung b) URL-Filtering c) Content-Filtering

2. IPCop-Zusatzmodule – Welche Zusatzmodule erleichtern die Arbeit in der Schule?

3. IPCop-Konfiguration – Wie konfiguriere ich den IPCop richtig?

4. IPCop-Installation – Live-Installation eines IPCop-Servers

Ziel dieser Fortbildung ist es, IT-Beauftragte aber auch generell am Thema interessierte Personen die Einrichtung einer speziellen Firewall näher zubringen, so dass sie danach selbstständig in der Lage sind, IPCop für ihre Schule einzurichten.

Zu erwerbende Fähigkeiten und Fertigkeiten
Die Teilnehmer sind nach der Fortbildung in der Lage, einen IPCop-Server mit allen nötigen Komponenten zu installieren und einzurichten.

Diese Veranstaltung finden Sie auf der Seite des SSA Giessen -Vogelsberg im Bereich Fortbildung

Termin : 06.05.2011     14-18.00 Uhr  Ort: Liebigschule

Veranstaltungsnummer: 50599869

 

Jugendmedienschutz

„Keine technische Neuerung hat die Lebenswelt Heranwachsender so nachhaltig verändert wie die elektronischen Medien.  Insbesondere das Internet ist faszinierend und bietet unendliche positive und produktive Möglichkeiten, doch auf der Datenautobahn lauern für die Generation der “Digital Natives” (digitale Eingeborene) auch zahlreiche Gefahren, die sich zudem ständig verändern. Kein vernünftiger Mensch käme auf die Idee, sein Kind ohne Führerschein und Sicherheitsgurt ans Steuer eines Autos zu setzen, aber Millionen von Eltern ermöglichen aus Unkenntnis ihren Kindern ungeschützten und unkontrollierten Internetzugang, ohne sie über die vielfältigen Risiken aufzuklären und ohne sie vor jugendgefährdenden Inhalten zu schützen.“  Quelle:www.medien-sicher.de

 

 

Wir haben für Sie ein Linkliste zusammengestellt, die Umfangreich zu diesem Thema informiert.

1.   Videofortbildung zum Thema Jugendmedienschutz auf YOUTUBE

2.  Jugendmedienschutz auf dem Bildungsserver Hessen

3.  klicksafe

4.  medien- sicher

Safer Internet Day: EU-Initiative veröffentlicht Arbeitsmaterialien

Nacktfotos und Pornos sind heute über das Internet für Jugendliche quasi frei verfügbar. Doch viele dieser sexualisierten Medieninhalte können sie verunsichern und überfordern, warnen Jugendschützer. Die EU-Initiative klicksafe hat sich jetzt einem Thema zugewandt, über das – auf besonders sensible Weise – gesprochen werden muss. „Let´s talk about Porno“ lautet der Titel der neuen Handreichung für den Unterricht und die Jugendarbeit, das zum Safer Internet Day 2011 veröffentlicht wird.

Nicht alles, was Kinder und Jugendliche im Internet sehen, ist für ihre Augen bestimmt. Das betrifft insbesondere auch das weite Feld sexualisierter Inhalte im Netz. Doch wenn Lehrer, Jugendarbeiter oder Sozialpädagogen das Themenfeld behandeln wollten, fanden sie hierzu bislang nur wenig didaktisches Material. Diese Lücke schließt das Redaktionsteam von klicksafe, pro familia Bayern und dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. Ihre neue Handreichung liefert unter der Überschrift „Let´s talk about Porno! Jugendsexualität, Internet und Pornographie“ sowohl Hintergrundinformationen für Lehr- und Fachkräfte als auch konkrete Module für Unterricht und Jugendarbeit. Voraussichtlich ab 18. Januar steht das Heft zum Download auf der klicksafe-Webseite (www.klicksafe.de) zur Verfügung und kann ab Februar bei klicksafe als Printversion bestellt werden.

Das Heft gliedert sich in die vier Bausteine: 1. Leben in der Pubertät, 2. Schönheitsideale in unserer Gesellschaft, 3. Pornografie im Netz und 4. Sexualisierte Kommunikation.

Vorgestellt werden die neuen Unterrichtsmaterialien bei der klicksafe-Pressekonferenz am Safer Internet Day am 8. Februar 2011 in Berlin. Nähere Informationen finden Sie unter www.klicksafe.de/sid.

Neues Jugendmedienschutzgesetz – gekippt – Update!

Am 1. Januar 2011 wird in Deutschland ein neues Jugendmedienschutz-Gesetz in Kraft treten, welches vorsieht, Online-Inhalte (Webseiten, Blogs, Foren, etc.) mit Schutzmechanismen (bspw. einer Sendezeitbeschränkung oder Altersfreigabe) zu versehen. Die Wahl des Mechanismus kann vom Webseiten-Betreiber freiwillig getroffen werden. Webseiten, die keinerlei jugendgefährdende Inhalte (ob in Bild-, Ton- oder Schriftform) bereitstellen, müssen diesem demnach nicht nachkommen. Dies gilt nur für Seiten, deren Content für jeden User unter 12 Jahren geeignet ist.

Ein interessanter Hinweis auf eine Fortbildung zum Thema Jugendmedienschutz möchten wir an dieser Stelle an Sie richten.

Der Jugendmedienschutz-Beauftragte des staatl. Schulamts Wiesbaden/Rheingau, Günter Steppich, hat seine vierstündige Fortbildung filmen lassen und stellt sie nun in kleinen Themenblöcken als Film zur Verfügung. Diese Information ist sowohl für Lehrer als auch Eltern interessant.

http://www.youtube.com/user/JMSHessen

Jugendmedienschutzgesetz in letzter Minute gekippt

Jetzt ist es offiziell: Erwartungsgemäß hat der nordrhein-westfälische Landtag den neuen Staatsvertrag zum Jugendmedienschutz abgelehnt.  Da NRW den Vertrag somit nicht ratifiziert hat, kann die Vereinbarung zwischen den Ministerpräsidenten der Länder nicht wie geplant 2011 in Kraft treten. Nun sind neue Verhandlungen notwendig.

lesen Sie den Quelltext

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Jetzt-muss-neu-verhandelt-werden_aid_943102.html


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