Nacktfotos und Pornos sind heute über das Internet für Jugendliche quasi frei verfügbar. Doch viele dieser sexualisierten Medieninhalte können sie verunsichern und überfordern, warnen Jugendschützer. Die EU-Initiative klicksafe hat sich jetzt einem Thema zugewandt, über das – auf besonders sensible Weise – gesprochen werden muss. „Let´s talk about Porno“ lautet der Titel der neuen Handreichung für den Unterricht und die Jugendarbeit, das zum Safer Internet Day 2011 veröffentlicht wird.

Nicht alles, was Kinder und Jugendliche im Internet sehen, ist für ihre Augen bestimmt. Das betrifft insbesondere auch das weite Feld sexualisierter Inhalte im Netz. Doch wenn Lehrer, Jugendarbeiter oder Sozialpädagogen das Themenfeld behandeln wollten, fanden sie hierzu bislang nur wenig didaktisches Material. Diese Lücke schließt das Redaktionsteam von klicksafe, pro familia Bayern und dem Landesmedienzentrum Baden-Württemberg. Ihre neue Handreichung liefert unter der Überschrift „Let´s talk about Porno! Jugendsexualität, Internet und Pornographie“ sowohl Hintergrundinformationen für Lehr- und Fachkräfte als auch konkrete Module für Unterricht und Jugendarbeit. Voraussichtlich ab 18. Januar steht das Heft zum Download auf der klicksafe-Webseite (www.klicksafe.de) zur Verfügung und kann ab Februar bei klicksafe als Printversion bestellt werden.

Das Heft gliedert sich in die vier Bausteine: 1. Leben in der Pubertät, 2. Schönheitsideale in unserer Gesellschaft, 3. Pornografie im Netz und 4. Sexualisierte Kommunikation.

Vorgestellt werden die neuen Unterrichtsmaterialien bei der klicksafe-Pressekonferenz am Safer Internet Day am 8. Februar 2011 in Berlin. Nähere Informationen finden Sie unter www.klicksafe.de/sid.